Eine Rosette für’s Ofenrohr
Die bestellten Ofenrohre sind mittlerweile da. Da das Ofenrohr unseres Kaminofens ja im 45° Winkel in der Wand verschwindet, können wir leider keine handelsübliche Rosette verwenden. “Normale” Rosetten sind kreisrund, unsere muß jedoch oval sein. Da man diese scheinbar nirgendwo kaufen kann, bin ich also zum Metallverwerter (Schrottplatz) gefahren und habe mir ein Stück Stahlblech (2mm stark) geholt. Auf dem Schrottplatz wird nach Gewicht abgerechnet und da ich nur ein ca. 50 x 90cm großes Stück (6kg) gefunden habe, kostete es mich die Wahnsinnssumme von 3,60 Euro.
In unserem kleinen Ort gibt es eine Firma, die Laserschneiden, -schweißen, etc. Ich hatte eigentlich vor, die Ofenrohr-Rosette dort per Laser ausschneiden zu lassen. Da die Erstellung der nötigen CAD-Daten mit 120,- Euro pro Stunde berechnet wird, hätte ich diese selbst erstellt. Das Schneiden (zzgl. Rüstzeit) hätte 150,- Euro pro Stunde gekostet. Naja, das Schneiden hätte wohl nur wenige Minuten gedauert.
Aber, selbst ist der Mann, also wollte ich das Teil selbst aussägen. Ich habe eine Zeichnung der Rosette erstellt, 1:1 ausgedruckt und dann mittels gutem alten Blaupapier auf das Blech übertragen. Das aussägen mit der Sticksäge war zwar etwas mühsam, aber es ging. Danach noch mit der Feile nacharbeiten und fertig ist das Ding! *freu* Sieht doch gut aus. Schon fast zu schade, um es mit Senotherm-Lack “gussgrau” zu lackieren.
Auch das ersteigerte Brennholz ist da. Damit Fynn (ganz links im Bild) nicht einfach einen Holzscheit an der Seite des Stapels herauszieht und anschließend unter dem herunterstürzendem Holz begraben wird, habe ich Stützen gebastelt. Und damit diese wiederum nicht durch den Druck in der Mitte durchbiegen, sind sie in der Mitte durch einem dünnen Stahldraht miteinander verbunden.




