Archiv des Monats September 2007

Pflaster auf’m Asphalt

Mittwoch, 19. September 2007 um 21:45
von Groby

Kurz nach unserem ersten Spatenstich wurde unsere Baustraße asphaltiert. So ‘ne gute Baustraße findet man wohl nur selten, keine Schlaglöcher, …

Schon vor etwa zwei Monaten haben Bauarbeiter ein großes (200er) Drainagerohr dort verlegt, wo später die Sickermulden sein werden (es gibt hier keinen Ober(Regen)wasserkanal) und Überlaufgullis eingebaut. Wenn es also so stark regnet, dass das Wasser nicht schnell genug versickern kann, läuft es über die Gullis und in ein Regenwasserrückhaltebecken.

Mittlerweile sind fast alle Grundstücke bebaut und es wurde mit dem Endausbau der Straße begonnen. Die Bauarbeiter arbeiten sich etappenweise vor. Zuerst werden die Randsteine gesetzt und die Grundstückszufahrten (max. 4,5m breit) erstellt. Danach werden die Sickermulden ausgebaggert, mit Vlies ausgelegt und mit Kies gefüllt. Hierauf kommt später noch eine Schicht Mutterboden und Rasen wird eingesäht. Auf der anderen Straßenseite werden Parkbuchten angelegt. Auf den vorhandenen Asphalt kommt nur noch eine Schicht Split und dann wird gepflastert. Zuletzt sollen dann noch ein paar Bäume gepflanzt und Straßenlaternen montiert werden.
Bis die Straße komplett fertig ist wird es aber wohl noch ein paar Wochen dauern.

Der Kodiak brennt

Montag, 17. September 2007 um 22:01
von Groby

Letzten Montag wurde unser Ofen geliefert. Eigentlich sollte er schon eine Woche früher geliefert werden, doch da waren wir im Urlaub. Der Fahrer lud eine Palette ab, darauf war der Stahlkorpus des Ofens und eine große Holzkiste mit den Specksteinplatten. Alles war gut verpackt und gesichert. Der Ofen hatte keine Kratzer und die Steinplatten waren ebenfalls alle heile.

Die Firma, die den Kaminofen anschließt (und die Kernbohrung macht) wollte ebenfalls schon letzten Montag loslegen. Im Urlaub klingelte das Handy und der Monteur fragte, ob er “heute” kommen könne. Naja, wir haben den Termin dann erstmal verschoben. Heute klingelte dann wieder das Telefon und der Monteur fragte wieder, ob er denn heute den Ofen anschließen soll. Ist zwar wieder etwas kurzfristig und auch wenn ich heute nach meinem Urlaub wieder arbeiten mußte, sollte das kein Problem sein (Sabine ist ja zu Hause). Ich hatte selbst nochmal mit dem Herrn telefoniert und ihm gesagt, dass er mich bitte anrufen soll, falls es Unklarheiten oder Fragen gibt.

Abends zu Hause angekommen sagte Sabine mir, dass der Typ zuerst an der falschen Stelle gebohrt hat und somit nochmal bohren mußte. Ein Blick auf meine Zeichnung zeigte, dass er sie nicht richtig verstanden hatte. Es waren einige Linien und Berechnungen von ihm darauf. Dabei hatte ich das genaue Maß für die Bohrung doch schon angegeben. Ich habe also nachgemessen, ob ich ein falsches Maß angegeben hatte. Nein, die zweite Bohrung hat er dann auch genau an der Stelle gemacht, an der sie sein sollte. Aber warum hatte er dann zuerst ca. 25cm weiter links gebohrt??? Das falsche Loch hat er wieder mit Steinbrocken und Mörtel “gestopft”. Allerdings muß es noch wieder verputzt werden.

Die Rohre hatte ich selbst besorgt, allerdings hat er ein Rohr nicht verbaut, sondern statt dessen lieber ein eigenes!?! (Dies fand sich dann auch auf der Rechnung wieder) Aber warum hat er nicht das vorhandene benutzt? Das bleibt noch mit der Firma zu klären, bzw. wird vom Rechnungsbetrag abgezogen.

Für die Mauerdurchführung hatte ich ein Rohr mit einem größeren Durchmesser in einer Schlosserei auf 45° absägen lassen. Dieses Rohr mußte allerdings noch in der Länge angepasst werden. Dies sollte auf der geraden Seite (Rückseite) gemacht werden. Der Monteur war jedoch so clever und hat das Rohr (mit der Flex) am schrägen Ende gekürzt. Das Ergebnis war ziehmlich krumm und schief. Das schöne gerade Stück liegt jetzt draußen :-(

Heute Abend haben wir dann erstmal eine “Probefeuerung” gemacht. Das Ergebnis: Der Ofen zieht gut. Wie bei allen Kaminöfen muß sich der Lack noch “einbrennen”, was mit gewissen Ausdünstungen verbunden ist. In einem Beiblatt zum Ofen ist dies auch beschrieben. Darin steht, dass man bei der ersten Feuerung für ausreichend Belüftung sorgen soll. Es stank gewaltig! Trotzdem, es war schön, das Feuer im Ofen lodern zu sehen. Jetzt werden die Abende noch gemütlicher!

Nachtrag:

Ich habe mittlerweile herausgefunden, dass es doch zwei kleine Unterschiede zwischen dem Kodiak aus dem Baumarkt und dem 38S vom Fachhändler gibt. Beim 38S ist das “Teefach” hinten rund und nicht wie beim Kodiak gerade. Außerdem hat der 38S im Holzablagefach (ganz unten) auch noch eine Specksteinplatte, der Kodiak nicht. Ob das die Preisdifferenz rechtfertigt?

Kategorie: Kaminofen