Das geplante Haus
Auch unsere Vorstellungen vom Haus wurden immer konkreter und die ersten Grundrisszeichnungen wurden immer weiter verfeinert. Ich bat also die sieben ausgewählten Unternehmen, uns einen Kostenvoranschlag für dieses Vorhaben zu erstellen. Damit die Preise vergleichbar sind, nahm ich die Baubeschreibung, die mir am meisten zusagte und bat, diese als Kalkulationsgrundlage zu nehmen. Nicht jedes Unternehmen hat dies berücksichtigt und mit Ihrer eigenen Baubeschreibung kalkuliert
Von diesen sieben blieben nur noch vier übrig. Einer der Alteigentümer der Grundstücke ist selbst Bauingenieur und dessen Bruder Bauunternehmer und bat darum, ein Angebot für unser Haus abgeben zu dürfen. Das sollte er gerne machen. Der Preis war zwar nicht der teuerste aber auch nicht der günstigste. Wir teilten dies Herrn Th… mit und ließen ihn das Angebot noch mal überarbeiten. Auch jetzt lag er noch deutlich über den Preisen einiger Mitbewerber. Auch mit einer weiteren Überarbeitung seines Angebots rückte er nicht in einen für uns angemessenen Bereich. Als wir ihm dies mitteilten, unterstellte er uns, dass wir von vornherein nicht mit ihm bauen wollten und schon auf einen Bauunternehmer festgelegt seien; er verlangte jetzt plötzlich eine Courtage für das Grundstück, obwohl der Makler uns mitteilte, dass die Grundstücke courtagefrei und ohne Bauträgerbindung verkauft werden. Wir konnten ihn davon überzeugen, dass dies unverschämt sei und er verzichtete nach einem etwas lauteren Telefonat zähneknirschend auf die Courtage.
Es blieben noch drei Unternehmen übrig. Letzlich haben wir uns für den zweitgünstigsten Anbieter entschieden. Erstens kommt er aus der Umgebung, er ließ gut mit sich verhandeln.
Auch jetzt wurde noch mit dem Außendienstler über Sonderwünsche, Zusatzleistungen und Eigenleistung verhandelt. Ständig fielen uns neue Details ein und es wurde weiter am Grundriss “gefeilt”.
