Kaufen oder bauen?
Anfang 2005 haben wir uns überlegt, ein Haus zu kaufen oder selbst zu bauen. Noch gibt’s die Eigenheimzulage vom Staat, aber die soll zum Ende 2005 abgeschafft werden. Und bei dem aktuellen Zinstief heißt es “Jetzt oder nie!”.
Zuerst haben wir uns nach einer gebrauchten Immobilie umgesehen. Es sollte im Umkreis von Bremen sein, 160 bis 180 qm Wohn-/Nutzfläche haben und auf einem min. 600qm großen Grundstück stehen. Nach langem Suchen in sämtlichen Immobilien-Portalen im Internet und bei Maklern vor Ort wurde uns klar, dass ein Haus, so wie wir es möchten schwer zu finden ist; und wenn eins zu verkaufen ist, steht im Exposé “ländliche Lage”. Nee, also die “Dinge des täglichen Lebens” wie Supermarkt, Bäcker, Kindergarten, Grundschule, … sollte man schon in der näheren Umgebung haben, ohne gleich mit dem Auto fahren zu müssen. Aber wenn die Lage gut ist, ist es der Preis nicht mehr.
Wir kamen dann also zu der Erkenntnis, dass wir unser “Wunschhaus” besser selber bauen können und das auch noch zu günstigeren Preisen. Denn beim Kauf eines Hauses sind die Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notar und ggf. Makler nicht zu vernachlässigen!
Also habe ich in den nächsten Wochen etwa 25 Bauunternehmen aus dem Bremer Umland angeschrieben und um Informationsmaterial (Kataloge, Preislisten, Baubeschreibungen und Referenzlisten) gebeten. Einige Bauunternehmen sind wohl voll ausgelastet, jedenfalls haben einige gar nicht geantwortet. Aus den Zusendungen haben wir sieben Unternehmen ausgewählt, mit denen wir unser Vorhaben persönlich besprechen wollten. Die Kataloge dienten uns als Ideenpool.
